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Rechner / Branchen-Richtwerte

Stundensätze nach Branche und Region

Was verlangen andere? Diese Richtwerte fassen zusammen, was sich in der Schweizer Freelance-Praxis als üblich eingependelt hat: Netto-Sätze exkl. MwSt, Stand 2026, als Orientierungsrahmen, nicht als Preisliste.

Richtwerte nach Branche

«Erfahren» meint hier drei bis acht Jahre einschlägige Praxis, «Senior» darüber hinaus, oft mit Spezialisierung oder Führungserfahrung.

BrancheEinstiegErfahrenSenior / Spezialist
Software-Entwicklung110–140130–180170–250
UX / UI Design90–120110–160150–200
Grafik / Illustration80–110100–140130–180
Text / Content / Übersetzung80–110100–150140–190
Marketing / SEO / Ads90–120110–170160–220
Fotografie / Video90–130120–180170–250
Beratung / Projektleitung110–150140–200190–280
Handwerk (Regiearbeit)75–9590–120110–150

Regionale Unterschiede

Die Schweiz ist klein, die Preisunterschiede sind es nicht. Als Daumenregel gegenüber dem Mittelland als Basis:

RegionTendenzBemerkung
Zürich / Zug+10 bis +15 %Höchste Dichte an Agenturen, Banken, Tech
Genf / Waadt+5 bis +15 %Internationale Organisationen, Luxus, Pharma
Basel / Aargau0 bis +10 %Pharma und Industrie zahlen überdurchschnittlich
Bern / MittellandBasisVerwaltung und KMU, solide Nachfrage
Tessin-5 bis -15 %Preisdruck durch Grenznähe zu Italien
Remoteje nach KundensitzEs zählt, wo dein Kunde ist, nicht wo dein Schreibtisch steht

Was die Spanne sonst noch bewegt

  • Endkunde vs. Agentur: Agenturen als Zwischenhändler drücken den Satz typischerweise um 20 bis 40 Prozent, dafür sparen sie dir Akquise.
  • Einsatzdauer: Bei Mandaten über mehrere Monate mit garantierter Auslastung sind 10 bis 20 Prozent Nachlass üblich und fair.
  • Dringlichkeit: Wochenend- und Expressarbeit rechtfertigt Zuschläge von 25 bis 50 Prozent.
  • Nische: Seltene Kombinationen (etwa Regulatorik plus Tech, Medizin plus Text) sprengen die Tabellen nach oben.
Wichtig

Diese Werte sind Erfahrungswerte zur Orientierung, keine amtliche Statistik und keine Empfehlung im kartellrechtlichen Sinn. Dein persönlicher Satz muss zu deinen Kosten und Zielen passen: Ein Marktwert nützt nichts, wenn er deine Kalkulation nicht deckt.

Vergleich mit deiner eigenen Rechnung Erst kalkulieren, dann mit der Branche abgleichen: zum Rechner